Warum ist die Pupille bei Dunkelheit größer? Wie fühlt sich eine Hornhaut an, und wie sieht eine Linse eigentlich von Nahem aus? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs vor Kurzem im Biologieunterricht auf den Grund. Unter der Leitung der Biologielehrerinnen Frau Eckstein und Frau Hunold stand ein besonderes Highlight auf dem Lehrplan: die Präparation von echten Schweineaugen.
Nachdem das Thema „Auge und Sehprozess“ im Unterricht zuvor theoretisch erarbeitet worden war, ging es nun ans praktische Arbeiten. Ausgestattet mit Pinzetten, Skalpellen und Präparierscheren bekamen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, den Aufbau eines Säugetierauges Schritt für Schritt selbst zu erforschen.
Mit großer Neugier und der nötigen Sorgfalt wurden die einzelnen Bestandteile freigelegt:
Hornhaut und Lederhaut: Die feste äußere Hülle, die dem Auge Schutz und Form gibt.
Die Augenlinse: Ein besonderes Highlight war das Herausnehmen der Linse. Auf Zeitungspapier gelegt, konnten die Jugendlichen live beobachten, wie die Linse als Lupe wirkt und die Schrift vergrößert.
Glaskörper und Netzhaut: Auch der gallertartige Glaskörper sowie die feine Netzhaut auf der Augeninnenseite wurden genau unter die Lupe genommen.
Besonders faszinierend war für viele der direkte Vergleich zwischen den Abbildungen im Lehrbuch und dem echten Organ. Das praktische Erleben half nicht nur dabei, die Funktionsweise des menschlichen Auges – das dem des Schweins sehr ähnlich ist – besser zu verstehen, sondern schulte auch den eigenständigen und verantwortungsvollen Umgang mit wissenschaftlichem Werkzeug.
