Brettlblog 2026 – Tag 2

Liebe Daheimgebliebene,

Heute, an Tag 2 der Skiexkursion des DBG und der GvZ, waren Schülerinnen und Schüler in voller Mannschaftsstärke auf der Piste. Am Anfängerhügel angekommen konnte man schon in einige verschreckte Gesichter ob der Tatsache schauen, dass man sich auf ein völlig neues und unbekanntes Terrain begeben hatte. Das war alles so glatt und der Schnee so weiß❄️☃️. Und außerdem haben die Ski weder Lenkrad noch Bremse und die Schuhe zeichnen sich nicht gerade durch Bequemlichkeit aus. Wie soll man in solchen Dingern nur die Pisten runterfahren können?! Wir konnten ihnen aber zeigen: es geht. So haben einige Zutrauen gefasst und es ebenfalls versucht. Ich muss schon sagen, das sah bei einigen schon recht gut aus. Aber davon gibt es morgen wohl mehr zu berichten.

Interessanter ist im Moment tatsächlich, dass schon jetzt Bewegung an der Eumelfront zu verzeichnen ist. Gab es auf der Busfahrt schon die ersten Verdächtigen, die geraume Zeit vor der Bustoilette gesessen und sich gewundert hatten, warum die Tür nicht von alleine aufgeht. Wir konnten das Problem lösen, indem wir den Wartenden eine technische Kurzeinweisung in die Funktionsweise eines Türknaufs zu Teil werden ließen. Das war aber gestern. Der Eumelwettbewerb wurde aber erst heute eröffnet. Da ging es gleich schon richtig los. 

Fall 1: Es verdichtete sich der Verdacht, dass wir einen blinden Passagier in unseren Reihen haben. Da gab es einen Schüler, der ziemlich glaubhaft behauptete, er sei Schüler der Klasse 8a. Die Klassenfahrt des DBG wird aber erst im Jahrgang 10 durchgeführt. Wie konnte sich dieser Eumel nur in den Bus schmuggeln. Nach intensiver Recherche stellte sich aber dann doch heraus, dass besagter Schüler in der Klasse 10 zu verorten ist, wohlgemerkt auch noch in der 10b. Weder der Jahrgang stimmte noch die Klassenzugehörigkeit. Der scheint offensichtlich die letzten 2 Jahre verpennt zu haben und keiner hats gemerkt.

Fall 2: Zwei, aus der Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch, sehr bekannte Figuren fielen heute dadurch auf, dass sie auf den Skiern nur eine Kurve hinbekamen, die Gegenkurve endete immer wieder im Fiasko. Warum nur? Ist ja eigentlich völlig klar! Bei beiden war ein Ski 165 cm und das Gegenstück nur 155 cm lang und die sahen dann auch exakt gleich aus. Die Schutzbehauptung, die hätte man vom Skiverleih so bekommen, ist eher ein Märchen. Ich kenne Michel vom Skiverleih jetzt schon 15 Jahre. Ein solcher vaux pas unterläuft dem nicht. 

Fall 3: Wir haben seit Einführung der Eumelverleihung schon Eumel, Zeumel und auch Dreumel gehabt. Heute haben wir vielleicht sogar einen Greumel. Frau Wehming hat eine besondere Übung durchführen lassen. Hier sollten die Skianfänger mit einen Ski am linken Fuß unter Schwungnahme mit dem rechten Fuß Fahrt aufnehmen. Das klappte auch recht ordentlich. Dann sollte gewechselt werden. Die ganze Gruppe wollte daraufhin den anderen Ski holen. Dass es besondere rechte und linke Ski gab, gehört schon seit Jahrzehnten der Vergangenheit an.

Ich bin mir sicher, dass wir heute Abend, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das Applausometer wieder aktivieren werden. Wir berichten morgen darüber.

Einem Elternpaar (wir sagen aber nicht welches) können wir noch die beruhigende Nachricht übermitteln: Das verlorene Handy wurde wiedergefunden.

So, nun ist Schluss für heute. Gleich ist hier noch Livemusik angesagt. Wir werden überprüfen, ob das etwas für unsere Skiteilnehmer sein könnte. Dann dürfen die Donnerstag auch teilnehmen.

Die Berggötter aus Kals