Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die 10. Klassen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums kürzlich eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Exkursion, die von den Lehrkräften Herrn Seidel, Herrn Indefrey und Herrn Schön begleitet wurde, bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen.
Der Besuch der Gedenkstätte ist fester Bestandteil des schulinternen Lehrplans und dient dazu, das im Unterricht erworbene theoretische Wissen durch die Begegnung mit einem authentischen Lernort zu vertiefen. Das ehemalige Konzentrationslager Neuengamme, das größte in Nordwestdeutschland, steht heute als Mahnmal für die Verbrechen des NS-Regimes und die Leiden der dort inhaftierten Menschen.
Während der mehrstündigen pädagogischen Rundgänge erhielten die Zehntklässler detaillierte Informationen über den Lageralltag, die Zwangsarbeit und die Lebensbedingungen der Häftlinge. Besichtigt wurden unter anderem das weitläufige Außengelände, die Überreste des Klinkerwerks sowie die Ausstellungen in den ehemaligen Unterkünften. Besonders die Einzelschicksale, die in den Dokumentationen hervorgehoben werden, machten die Dimensionen des Unrechts für die Jugendlichen greifbar.
